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Das 3-Länder-Rad-Event machte Station in Groß-Umstadt

 


Mit über 300 Teilnehmern war auch der diesjährige 3-Länder-Rad-Event zahlenmäßig
ein stolzer Erfolg. Die Organisation erwies sich einmal mehr als perfekt und die Teilnehmer
hatten trotz der Strapazen unterwegs viel Spaß bei dieser Fahrt durch den Odenwald,
den Spessart und das Taubertal. Start und Ziel war Walldürn. Eines der Etappenziele war auch in
diesem Jahr wieder Groß-Umstadt, wo in der "Odenwälder Winzergenossenschaft" zum Mittagessen
eingeladen war. Begrüßt wurden die Radler hier von Groß-Umstadts Erstem Stadtrat
Diethard Kerkau sowie Otzbergs Bürgermeister Karl Ohlemüller

 

(Jo) Vom 2. bis zum 4. August fand nunmehr schon zum elften Mal der bei den Radlern überaus beliebte 3-Länder-Rad-Event statt. An diesen drei Tagen wurden rund 218 Kilometer landkreis- und länderübergreifend durch den Odenwald, den Spessart und das Taubertal geradelt. „Wir haben seitens der Tourleitung auch in diesem Jahr wieder einen sehr attraktiven und abwechslungsreichen Streckenverlauf zusammengestellt, der uns zu vielen interessanten Stationen führen wird", so Achim Dörr Geschäftsführer der Touristikgemeinschaft Odenwald (TGO).

Die landschaftlich reizvolle Tour konnte sowohl als Pauschale für drei Tage gebucht als auch als Tagestour miterlebt werden. Die Strecke erwies sich allerdings als recht anspruchsvoll und setzte eine gute Kondition voraus. Trekkingrad oder Mountainbike waren erforderlich, Rennräder sind für den Event eigentlich nicht geeignet. Helmpflicht war natürlich obligatorisch.

Der Start erfolgte am Montag (2. August) um 9.30 Uhr in Walldürn an der Nibelungenhalle. Die Tour führte dann über Hardheim und Tauberbischofsheim nach Distelhausen. Hier waren die Tourteilnehmer zu einer Brauereibesichtigung mit anschließendem Mittagessen eingeladen. Weiter mit dem Rad ging es durch das Liebliche Taubertal bis nach Wertheim zur Kaffeepause. Der erste Tag endete nach rund 93 Kilometern in Bürgstadt am WeinKulturHaus.

Der zweite Tag führte nach dem Start um 9.30 Uhr in Bürgstadt über den Mainradweg bis Obernburg. Danach fuhr die über 300 Personen zählende Radfahrgruppe nach Groß-Umstadt weiter. Hier war wieder, wie schon in früheren Jahren, das Ziel die „Odenwälder Winzergenossenschaft“. Gegen 13 Uhr wurde die Ankunft des Trosses erwartet. OWG-Geschäftsführer Oliver Schröbel schaute allerdings immer öfter auf die Uhr, denn die Ankunft verzögerte sich um Minute auf Minute. Einige „Plattfüße“, Stürze und Baustellen hielten die Radler auf, denn das Feld soll ja immer geschlossen das nächste Etappenziel erreichen.
Um rund 45 Minuten verspätete sich schließlich die Ankunft.

Die Meute hatte nun richtig Appetit auf das Mittagessen und das war vom Umstädter Ristorante „GioCa“ lecker zubereitet. Die italienischen Pasta-Köstlichkeiten wurden von den Radlern hochgelobt und der Energiehaushalt der Radler dadurch wieder auf nahezu 100 Prozent gebracht.

Weiter ging´s dann nach Höchst im Odenwald und Bad König, wo die Gruppe nach 72 Kilometern den Schlossplatz erreichte.
Am Tag drei startete die Truppe um 10 Uhr in Bad König und fuhr über Momart nach Würzberg zum Abenteuerwald. Von dort

ging es weiter Richtung Kirchzell, wo man gemeinsam im Kickersheim das Mittagessen einnahm. 

Über Amorbach, Schneeberg und Rippberg wurde anschließend stetig bergauf geradelt bis nach Walldürn, wo am Schlossplatz nach rund 53 Kilometern zur großen Abschlussfeier der Tour eingeladen war.